Licht, wenn jemand kommt: So arbeitet der Bewegungssensor
Eine Solar-Sockelleuchte mit Bewegungsmelder leuchtet dann, wenn Sie das Licht brauchen: Der Sensor erkennt, dass sich jemand nähert, und schaltet die Leuchte ein oder heller. Das hilft, wenn Sie abends mit vollen Händen zur Haustür gehen oder Gäste den Weg durch den Garten suchen.
Ein Bewegungssensor ist nicht dasselbe wie ein Dämmerungssensor. Der Dämmerungssensor, auch Lichtsensor genannt, misst die Helligkeit und gibt die Leuchte erst frei, wenn es dunkel wird. Einige Modelle haben beides. Für eine solarbetriebene Wegeleuchte hat der Bewegungsmelder einen zweiten Vorteil: Leuchtet die Gartenleuchte nur bei Bedarf mit voller Helligkeit, hält die Akkuladung länger.
Dauerlicht, Grundlicht oder nur bei Bewegung: Die Lichtstufen
Die meisten Modelle haben drei Lichtstufen. Bei mehreren Leuchten sind diese Stufen als Betriebsarten angelegt:
- Dauerlicht: Die Leuchte brennt durchgehend auf niedriger Stufe. Das passt für Beete und Sitzplätze.
- Grundlicht mit Bewegungsmelder: Die Leuchte brennt auf niedriger Stufe und wird heller, sobald sich jemand nähert. So bleibt der Gartenweg sichtbar.
- Licht nur bei Bewegung: Ohne Bewegung bleibt die Leuchte aus und schaltet erst bei Bewegung mit voller Helligkeit ein. Das schont den Akku am meisten und passt zu Einfahrt und Hauseingang.
Welche Stufen und Betriebsarten ein Modell hat, steht beim jeweiligen Artikel. Suchen Sie nur ein dauerhaftes Stimmungslicht, finden Sie weitere Modelle ohne Sensor bei den Solar-Sockelleuchten.
Der richtige Platz an Weg, Einfahrt und Hauseingang
Zwei Dinge entscheiden über den Standort: Das Solarpanel braucht Sonne, und der Sensor braucht freie Sicht. Stellen Sie die Leuchte nicht in den Schatten von Hecke, Carport oder Dachrand und richten Sie den Sensor auf den Bereich aus, aus dem Personen kommen. Achten Sie im Beet auf die Bepflanzung: Stauden und Gräser, die im Frühjahr noch niedrig sind, können im Sommer Panel und Sensor verdecken.
Mehrere Modelle stecken Sie mit einem Erdspieß in den Boden und versetzen sie später ohne Aufwand. Einzelne lassen sich auch auf festem Untergrund verschrauben, etwa auf dem Pflaster neben der Einfahrt. Einige Leuchten stehen ohne Erdspieß auf dem Terrassentisch und ergänzen dort die Solar-Tischlampen. An Schuppen, Carport oder Gartenmauer sind Solar-Wandleuchten die passende Ergänzung.
Solar oder Stromanschluss?
Eine Sockelleuchte mit Solarpanel ist schnell aufgestellt: Sie verlegen kein Erdkabel und heben keinen Graben aus. Dafür hängt die Leuchtdauer vom Sonnenlicht des Tages ab und fällt im Winter kürzer aus als im Sommer.
Soll die Beleuchtung an der Einfahrt das ganze Jahr über gleich zuverlässig arbeiten, sind Sockelleuchten mit Sensor und Stromanschluss die sicherere Wahl. Das gesamte Sortiment mit Netzstrom finden Sie bei den Sockelleuchten für draußen. Für Akzente im Beet kommen Solar-Bodenstrahler infrage. Einen Überblick über alle kabellosen Leuchten gibt die Kategorie Solar-Beleuchtung.
Häufige Fragen zu Solar-Sockelleuchten mit Sensor
Wie weit reicht der Bewegungsmelder?
Das hängt vom Modell ab. Bei einigen Leuchten erfasst der Sensor Bewegungen in bis zu 8 m Entfernung. Die Angabe finden Sie in den technischen Daten des Artikels. Mauern, Hecken und hohe Pflanzen verkürzen die Reichweite. Für die Fläche direkt am Haus eignen sich Außenwandleuchten mit Sensor.
Leuchten die Sockelleuchten auch dauerhaft?
Bei mehreren Modellen ja: Dort wählen Sie zwischen Dauerlicht auf niedriger Stufe, Grundlicht mit hellerem Licht bei Bewegung und Licht nur bei Bewegung. Ob ein Modell Dauerlicht bietet, steht beim Artikel. Im Dauerlicht entscheidet die Stufe über die Leuchtdauer.
Funktionieren Solar-Sockelleuchten im Winter?
Ja, aber mit kürzerer Leuchtdauer. Die Tage sind kurz und oft bewölkt, der Akku wird nicht immer voll. Wählen Sie dann die Betriebsart, in der die Leuchte nur bei Bewegung einschaltet, und halten Sie das Panel frei von Laub und Schnee. Für eine Beleuchtung, die jeden Abend gleich lange brennt, sind Sockelleuchten mit Stromanschluss zuverlässiger.
Wie hell sind die Leuchten?
Das hängt von Modell und Stufe ab. Die Modelle mit drei Stufen liegen meist bei 60, 240 und 600 Lumen. Alle Modelle geben warmweißes Licht mit 3000 K ab.
Können die Leuchten bei Regen draußen bleiben?
Ja. Alle Modelle haben mindestens die Schutzart IP44 und sind damit gegen Spritzwasser und normalen Regen geschützt. Für Starkregen ist IP44 nicht ausgelegt: Stellen Sie die Leuchte nicht in eine Senke, in der sich Wasser sammelt, und holen Sie Modelle mit Erdspieß bei angekündigtem Starkregen herein. Einige Modelle haben IP54 und sind zusätzlich gegen Staub geschützt.